SYNERGIEN | veröffentlichungen & konzepte

_Auswahl_TEXTE

bildschirmfoto-2016-09-13-um-17-23-30research_  WEGE

Die Frage nach dem Weg spiegelt immer schon das zutiefst menschliche Bedürfnis nach Orientierung wieder. Wohin gehe ich, fragt aber nicht nur zu welchem Ort, sondern ist komplexer und vielseitiger zu betrachten.

Daher berührt die Frage nach dem Weg neben dem Wohin auch immer das Wie und Warum. Welche Eigenschaften sind es, die einen Weg beschreiben, was passiert eigentlich auf einem Weg und woher kommt die Bedeutung des Wortes, welches auch philosophische Metapher und Begriff physikalischer Gesetzmäßigkeiten ist?

Ein Weg ist zunächst einmal das, was die Strecke zwischen zwei Punkten beschreibt. Ob dabei Weg im Sinne von hodós bedeutet, dass er tatsächlich gegangen werden kann, als Metapher für die Dauer einer inneren Bewegtheit fungiert oder eine Dimension skizziert, die zu einer mathematischen Lösung führt ist hierbei nicht entscheidend. Denn Weg ist überall und immer.

Weg geschieht, wenn etwas einen Anfang nimmt und auf ein Ziel bezogen zu einem Ende führt – ob lösungsorientiert, sinnstiftend, als tatsächliche, erlebbare Begebenheit sowie abstrakt und bestimmten Reglements folgend oder einfach so. Denn bei allem, was einen Anfang und ein Ende beschreibt, existiert ein Dazwischen – und das nennen wir Weg.

(…)

Der komplette Text ist unter nachstehendem Link zu lesen: WEGE 

WEGE wurde als vorbereitende Researcharbeit zu  JEPPE HEINS Ausstellung THIS WAY im Kunstmuseum Wolfsburg verfasst und ist als Booklet zur Eröffnung im November 2015 erschienen.


 

interview |gastrokritk_  ESSPRESS

970497_576662329071608_1893054011_n

Die Monatszeitung Esspress berichtet mit Schwerpunkt aus Berlins Gastronomieszene sowie aus dem Berliner Umland.

Bisher sind u.a. folgende Textarbeiten erschienen:

AS AM SEE | Interview & Foto mit Andreas Staack, Inhaber und Chefkoch.

HUGOS | Foodkritik & Foto anlässlich des Chefkochwechsels im Gourmetrestaurant des Intercontinental Berlin.

LOST IN GRUB STREET | Kritik anlässlich der Bareröffnung in Berlin.

 


tina

ausstellungstext_  ETERNAL SADNESS

Tina Winkhaus zeigt mit ihrer Arbeit ETERNAL SADNESS unverstellt und an der Grenze des Aushaltbaren, den schmalen Grad der uns umgebenden Doppelmoral. Sie spielt mit den äußerlichen Zwängen des Erfolgsmodells einer kindhaften Lolita und den Attributen des Lustobjektes Kind.

Tina Winkhaus führt den Blick des Betrachters hinter die scheinbar perfekten Hüllen. Sie offeriert das Ausmaß seelischer Misshandlung, die Traurigkeit und Einsamkeit derjenigen, die verloren sind in einer Welt, zu der sie noch gar nicht gehören, weil sie ihnen nicht passt. Kinder, die keine mehr sein dürfen und als erzwungene Abbilder der Erwachsenen fungieren, die sich selbst aus dem Blick verloren haben.

(…)

 

Der komplette Text ist unter nachstehendem Link zu lesen: ETERNAL SADNESS

 


bernauer-1-copy-reb

ausstellungstext_  LOST IN TOWN

Sich verlieren im Zusammenhalt, untergehen in der Masse oder Alleinsein in Gemeinschaften, sind Stigmata von Metropolen wie auch die Wahrnehmungen der Menschen selbst, die in Großstädten leben.

Brian McBride begab sich als Einzelner in die Massen. Er war auf Suche nach Verlorenen der Gesellschaft und wurde Zuschauer der pulsierenden Stadt.

Das „sich alleine fühlen“ in der Anonymität der Großstadt und dennoch dort verwurzelt zu sein, ist eines seiner Hauptthemen in der fotografischen Auseinandersetzung mit Berlin. Transformation, Wiederaufbau, Neubeginn sowie innerstädtisches Brachland oder suburbane Orte spiegeln das Verlorensein im Sinne von „Lost“ ebenso wieder, wie die Arbeiten McBrides, die die Menschen zeigen die in diesen architektonischen wie gesellschaftlichen Strukturen leben.

(…)

Der komplette Text ist unter nachstehendem Link zu lesen: LOST IN TOWN

 


 

konzept | kuration_  24 | 12 | one – DR. SKETCHY’S EXHIBITION

In einer einmaligen Werkshow wurden im Februar 2012 die Arbeiten von zwölf ausgewählten Illustratoren und Künstlern im Direktorenhaus Berlin ausgestellt. Die Arbeiten sind in den ersten drei Jahren innerhalb der Sessions der ”Zeichenschule der etwas anderen Art” entstanden.

Dr. Sketchy‘s Anti Art School findet einmal im Monat in den Räumen des legendären White Trash Fast Food Restaurant statt. Dort treffen Burlesquetänzerinnen, Akrobaten, Performancekünstler und andere Paradiesvögel auf ausgezeichnete Illustratoren, Kunstschaffende und talentierte Autodidakten. In jeder Session entsteht ein einzigartiges Spektrum von Zeichnungen und Comics, die von ihrer Bildhaftigkeit wie von der Vielfalt an Stilen beeindrucken.

Sketchy’s Exhibition zeigt neben den die Performances dokumentierenden Fotografien, eine Vielzahl an Skizzen und Bildreihen, deren künstlerische Palette vom Comic über Aquarell bis zur Collage reicht.

Künstler: Laura Carleton / Ursula Dietz / Naomi Fearn / Elizabeth Hepworth / Reinhard Kleist / Michael Kockelkorn / Katharina Nesterowa / Matthias Pflügner / Jakob Schuh / Steffi Schütze / Daniela Uhlig / Nina Zimmermann

12-1024x517

 

zurück